Die Musik muss uns anzünden – das Label Sinnbus im Portrait

08.02.2012

Das Berliner Label Sinnbus beweist immer wieder ein sicheres Händchen, wenn es darum geht, vielversprechende Künstler zu entdecken und bekannt zu machen. Hundreds und Bodi Bill sind dafür nur zwei Beispiele.

Vor genau zehn Jahren hat Sinnbus den ersten Sampler veröffentlicht und wurde ein Jahr später, 2003, offiziell als Label besiegelt. Die Idee entstand aus der Not heraus: Es gab ein loses Netzwerk von befreundeten Musikern, die keine Auftrittsmöglichkeiten fanden. „Wenn uns keiner bucht, dann nehmen wir eben alles selbst in die Hand“, dachten sich die Musiker und entwickelten große Pläne. Einen Club gründen, einen Verlag, eine Booking-Agentur und das Label. Überlebt hat schließlich nur das Label.

Wie war das so am Anfang – ein Label zu gründen? Was ist die Labelphilosophie und wie ticken die Macher? Anne Fromm hat sich im Berliner Büro von Sinnbus umgesehen:

Zu Besuch bei Sinnbus