Entwicklungshilfe: Zusammenarbeit auf dem Prüfstand

08.11.2012

Entwicklungshilfe ist wichtig. Aber ebenso wichtig ist die Evaluierung dieser Arbeit. Bisher haben sich Entwicklungsorganisationen selbst beurteilt. Nun übernimmt ein Institut diese Aufgaben.

Dirk Niebel (FDP) eröffnete am Dienstag das Evaluierungsinstitut für Entwicklungszusammenarbeit. Foto: © Matthias Rietschel/dapd

Die Hauptaufgaben von DEval: Evaluierung, Methodenentwicklung und Kapazitäten von Partnerländern fördern. 
Foto: © Martin Langhorst/DEvalProf. Helmut AscheDie Hauptaufgaben von DEval: Evaluierung, Methodenentwicklung und Kapazitäten von Partnerländern fördern.
Foto: © Martin Langhorst/DEval
 

Geld macht nicht satt – in der Entwicklungshilfe wird das immer wieder deutlich. Es geht um sinnvolle Hilfe zur Selbsthilfe, um Infrastruktur und um die Berücksichtigung der individuellen Gegebenheiten vor Ort. Doch wie bewertet man, wie gut oder schlecht die Hilfe funktioniert hat?

Was die deutsche Entwicklungshilfe betrifft, ist dafür Helmut Asche verantwortlich. Er ist Volkswirt und Soziologe und war selbst in der Entwicklungszusammenarbeit tätig: unter anderem als Regierungsberater in Burkina Faso und Ruanda.

Nun ist Helmut Asche Leiter eines Evaluierungsinstituts, das als gemeinnützige GmbH eingetragen ist. Alleiniger Gesellschafter ist der Bund, vertreten durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

DEval evaluiert vor allem die Arbeit der GIZ – der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Die Gesellschaft setzt sich aus drei ehemaligen Entwicklungsorganisation zusammen: der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), der Internationalen Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWEnt) sowie dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED).

Was genau die Aufgaben des DEval sind und wie die Arbeit des Instituts strukturiert ist, darüber hat Helmut Asche Auskunft gegeben.

Entwicklungshilfe - ein neues Institut bewertet ihre Qualität