EU-Gipfel: Der britische Premier Cameron sagt “Nein” und Großbritannien diskutiert

12.12.2011

Nach dem Nein des britischen Premiers David Cameron, diskutiert Großbritannien über die Folgen dieser Entscheidung. Die Opposition verurteilt Camerons Vorgehen und auch der Koalitionspartner ist nicht mehr zufrieden. Wie geht es weiter auf der Insel?

Wo geht sie hin, die Reise des britischen Premierministers David Cameron? Foto: © Nigel Treblin/ dapd

ist als Großbritannien-Korrespondent u.a. für >Die Zeit< tätig.Jürgen Krönigist als Großbritannien-Korrespondent u.a. für >Die Zeit< tätig. 

26 EU-Staaten haben zugestimmt, aber ein Land wollte nicht. Großbritanniens Premierminister David Cameron hat die Beschlüsse des EU-Gipfels der vergangenen Woche abgelehnt und provozierte damit heftige Gegenwehr. Allerdings nicht nur bei den übrigen Euro-Staaten, sondern vor allem auch in Großbritannien selbst. Die Opposition hat scharfe Kritik an Camerons Entscheidung geübt, denn Großbritannien würde sich durch Camerons „Nein“ noch mehr isolieren.

Auch der eigene Koalitionspartner kritisierte den Premierminister: Der Chef der Liberal Democrats (LibDem) und gleichzeitig Vize-Premierminister Nick Clegg sagte am Wochenende, dass diese Entscheidung schlecht für Großbritannien sei.

Wie die derzeitige Stimmung in Großbritannien ist, haben wir Jürgen Krönig gefragt. Er ist Großbritannien-Korrespondent und schreibt unter anderem für „Die Zeit“.