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EU-Gipfel: Der britische Premier Cameron sagt “Nein” und Großbritannien diskutiert

Nach dem Nein des britischen Premiers David Cameron, diskutiert Großbritannien über die Folgen dieser Entscheidung. Die Opposition verurteilt Camerons Vorgehen und auch der Koalitionspartner ist nicht mehr zufrieden. Wie geht es weiter auf der Insel?

Jürgen Krönig - ist als Großbritannien-Korrespondent u.a. für >Die Zeit< tätig.

ist als Großbritannien-Korrespondent u.a. für >Die Zeit< tätig.
Jürgen Krönig

26 EU-Staaten haben zugestimmt, aber ein Land wollte nicht. Großbritanniens Premierminister David Cameron hat die Beschlüsse des EU-Gipfels der vergangenen Woche abgelehnt und provozierte damit heftige Gegenwehr. Allerdings nicht nur bei den übrigen Euro-Staaten, sondern vor allem auch in Großbritannien selbst. Die Opposition hat scharfe Kritik an Camerons Entscheidung geübt, denn Großbritannien würde sich durch Camerons „Nein“ noch mehr isolieren.

Auch der eigene Koalitionspartner kritisierte den Premierminister: Der Chef der Liberal Democrats (LibDem) und gleichzeitig Vize-Premierminister Nick Clegg sagte am Wochenende, dass diese Entscheidung schlecht für Großbritannien sei.

Wie die derzeitige Stimmung in Großbritannien ist, haben wir Jürgen Krönig gefragt. Er ist Großbritannien-Korrespondent und schreibt unter anderem für „Die Zeit“.