EU-Gipfel: Deutschland sieht keinen Handlungsbedarf bei Flüchtlingspolitik

25.10.2013

Heute hat der EU-Gipfel in Brüssel getagt. Die Abgeordneten haben unter anderem über die aktuelle Lage der Flüchtlinge vor Lampedusa gesprochen - und über die Konsequenzen für Europa. Wie sieht die Zukunft der Flüchtlingspolitik aus und warum will die Bundesregierung nicht helfen?

Für viele Flüchtlinge schwindet die Hoffnung: zur Zeit tagt der EU-Gipfel. Foto: © LUIS VALTUEÑA / flickr

Die Staatschefs der EU-Länder haben sich in Brüssel getroffen, um die aktuellen Geschehnisse in Europa zu diskutieren. Wichtiger Bestandteil der Gespräche ist der Datenschutz gewesen, es ist aber auch über die Währungsunion und die digitale Wirtschaft diskutiert worden. Außerdem soll sich geeinigt werden, wie man mit der Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa Anfang Oktober und dem Thema Einwanderung allgemein umzugehen hat.

ist Mitglied im Europäischen Parlament.Ska Kellerist Mitglied im Europäischen Parlament. 

Deutschland sieht keinen Handlungsbedarf

Besonders die südlichen Länder wie Italien und Malta hoffen auf europäische Unterstützung. Viele Flüchtlinge kommen über das Mittelmeer an die südlichen Grenzen von Europa und hoffen auf Asyl. Doch Deutschland bleibt hart.

Wovor die Bundesregierung Angst hat und ob Deutschland mehr Flüchtlinge aufnehmen sollte, haben wir mit Ska Keller besprochen. Sie ist migrationspolitische Sprecherin im Europäischen Parlament.