Europa forscht: Was bringt das Geldpaket der EU?

11.12.2013

Politiker versprechen immer mehr Geld für die Forschung. Nun hat auch die EU beschlossen, in den kommenden sieben Jahren 80 Milliarden Euro Forschungsgelder zur Verfügung zu stellen. Das klingt nach viel Geld, aber reicht diese Summe für ganz Europa?

Können die versprochenen 80 Milliarden die europaweite Forschung in neue Höhen katapultieren? Foto: © Horia Varlan/flickr.com

Der Wissenschaft geht es in Europa gut. Zumindest bekommt man den Eindruck, wenn man auf die Zahlen schaut. Denn für die Jahre 2014 bis 2020 hat die EU ein Förderpaket von rund 80 Milliarden Euro verabschiedet.  So will man die Wettbewerbsfähigkeit in Europa in Sachen Wissenschaft erhalten und auf lange Sicht stärken.

Auch in Deutschland scheint es in Sachen Forschungsfinanzierung nur gute Meldungen zu geben. So sind im Jahr 2012 allein in Deutschland insgesamt 80 Milliarden Euro in die Forschung investiert worden, knapp 54 Milliarden gaben dabei deutsche Unternehmen aus. Das entspricht immerhin drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

erklärt, woher das viele Geld für die Forschung in Europa kommt.Reinhard Hönighauserklärt, woher das viele Geld für die Forschung in Europa kommt.  

Reichen 80 Milliarden?

Ab heute können Forscher sich für die von der EU ausgeschriebenen Fördergelder bewerben. Aber reichen 80 Milliarden für die EU überhaupt aus, wenn man bedenkt, dass damit 28 Staaten unterstützt werden sollen? Über das von der EU geschnürte Finanzpaket haben wir mit Reinhard Hönighaus gesprochen. Er arbeitet für die Europäische Kommission in Deutschland.

Wir müssen es schaffen, die Grundlagenforschung häufiger in Arbeitsplätze zu verwandeln. – Reinhard Hönighaus