Fukushima zwei Jahre nach der Katastrophe – eine Einschätzung

21.01.2013

Im von Erdbeben und Tsunami schwer beschädigten Atomkraftwerk Fukushima ist die Lage immer noch unklar. Eine Verbesserung der Situation ist nicht in Sicht.

Bei dem Erdbeben und dem Tsunami im März 2011 wurde der größte Teil der Reaktoren in Fukushima schwer beschädigt. Foto: © Tokyo Electric Power Co./dapd

Knapp zwei Jahre nach der schweren Nuklearkatastrophe in Fukushima sieht es nicht so aus, als verbessere sich die Situation in dem Kernkraftwerk. Die Betreiberfirma Tepco behauptet trotzdem, die Lage unter Kontrolle zu haben.

Der WDR-Korrespondent Jürgen Döschner, der das zerstörte Kernkraftwerk besucht hat, berichtet jedoch von einem permanenten Ausnahmezustand. Die Gefahren, die von den zerstörten Reaktoren ausgehen, sind immer noch nicht gebannt und neue Probleme kommen stetig hinzu.

Wir haben mit Sebastian Pflugbeil über die aktuelle Situation in Fukushima und die andauernden Gefahren gesprochen. Er ist Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz.