George W. Bush und seine “Decision Points” – Eine Biografie sorgt für Wirbel

10.11.2010

Hat die Welt darauf gewartet? George W. Bush legt seine Memoiren vor. Er verteidigt darin Folteranordnungen - und er rechnet mit Politkern ab, auch mit Deutschen.

George W. Bush neben Angela Merkel. Die Kanzlerin kommt in seinem Buch “Decision Points” gut weg. / © Michael Gottschalk (ddp)

ist Journalist und Bush-Kenner.Friederich Mielkeist Journalist und Bush-Kenner. 

In den letzten Monaten wurde es ruhig um den ehemaligen Präsidenten der USA, George W. Bush. Schließlich rückte die neue politische Ausrichtung des Landes unter Barack Obama mehr in den Fokus. Doch Bush sorgt nun mit der Veröffentlichung seiner Biografie „Decision Points“ erneut für Aufsehen und rechnet mit seinen politischen Weggefährten ab. Ex-Bundeskanzler Schröder kommt in dem Buch nicht besonders gut weg. Auch zu Angela Merkel bezieht Bush Stellung.

Die Präsentation seiner Biografie wurde aufgrund der US-Kongresswahlen extra verschoben. Man befürchtete eine Manipulation der Wähler durch das Buch.

Friederich Mielke ist Journalist und Referent an verschiedenen Akademien. Er schrieb unter anderem das Buch „USA und Europa: Partner oder Rivalen“.

Was er über das Buch von George W. Bush denkt und welche Auswirkungen es für die Beziehungen zwischen den USA und der Welt haben könnte, hören Sie hier.