Kommunikationsrechtler droht mit GEZ-Streik

08.01.2010

Der Kommunikationsrechtler Hubertus Gersdorf will keine Fernsehgebühr mehr zahlen. Nachdem der Vertrag des einstigen ZDF-Chefredakteurs Nikolaus Brender nicht verlängert wurde, stellt Gersdorf die Staatsferne des ZDF in Frage.

Foto: Torsten Silz/ ddpDer geschasste Chefredakteur Nikolaus BrenderFoto: Torsten Silz/ ddp 

Nikolaus Brenders Vertrag als ZDF-Chefredakteur wurde im Dezember nicht verlängert. Die CDU-Mehrheit, angeführt vom hessischen Ministerpräsident Roland Koch, sprach sich gegen Brender aus. Schon vor der Abstimmung protestierten Medienwissenschaftler und Anwälte mit einem offenen Brief. Darunter auch der Kommunikationsrechtler Hubertus Gersdorf. Er stellt nun die Staatsferne des ZDF in Frage.

Abgeordnete sowie Mitglieder von Bundes- und Landesregierungen dürfen keinen Posten in den Gremien des öffentlich-rechtliches Rundfunks bekommen – Kommunikationsrechtler Hubertus Gersdorf.

Foto: Universität RostockKommunikationsrechtler Hubertus GersdorfFoto: Universität Rostock 

Gersdorf kündigte einen Gebührenboykott an, sollte die Grünenfraktion im Bundestag nicht erfolgreich mit ihrem Antrag auf Normenkontrollklage im Fall ZDF sein (siehe Infobox). detektor.fm wollte von Gersdorf wissen, wie sein Gebührenboykott aussieht.