Green Radio | Umweltpolitik: (K)ein Thema im US-Wahlkampf?

01.11.2012

Die Amerikaner lernen gerade schmerzhaft, was Naturkatastrophen anrichten können. Doch im Präsidentschaftswahlkampf hat Klimaschutz dieses Mal kaum eine Rolle gespielt. Warum lassen sich mit Umweltpolitik in den USA noch immer keine Wähler ködern?

Vor seiner Präsidentschaft hat Barack Obama große Erwartungen geweckt – auch bei Klimaschützern: Demonstranten entrollen ein Transparent bei Obamas Auftritt in Berlin im Juli 2008. Foto: © Michael Gottschalk/dapd

In Zusammenarbeit mit dem UmweltbundesamtIn Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt 

Am 6. November wählen die US-Bürger einen neuen Präsidenten. Der Republikaner Mitt Romney fordert Barack Obama heraus. Vor vier Jahren haben die Menschen große Hoffnungen in Obama gesetzt, sie haben sich von ihm eine gerechtere Politik versprochen, aber nicht zuletzt auch eine grünere Politik. Doch noch immer sind die USA beim Klimaschutz nicht gerade Vorreiter – Obama hat in Sachen Umweltpolitik längst nicht erreicht, was Umweltschützer sich von ihm erhofft hatten.

Im Wahlkampf ist dieses Mal keiner der Kandidaten mit großen Klimaschutz-Ambitionen aufgefallen. Warum glauben Obama und Romney offenbar, dass sich mit grünen Themen keine Wähler überzeugen lassen?

leitet das Umweltprogramm der Heinrich-Böll-Stiftung Nordamerika. Foto: © Arne Jungjohann/dapdArne Jungjohannleitet das Umweltprogramm der Heinrich-Böll-Stiftung Nordamerika. Foto: © Arne Jungjohann/dapd 

Welche Rolle spielt Umweltpolitik noch in den USA, und welche Positionen vertreten die Parteien? Was wäre von einem künftigen Präsidenten Obama zu erwarten, was von Romney?

Darüber haben wir mit Arne Jungjohann gesprochen. Er bloggt zur US-Umweltpolitik und leitet das Umweltprogramm der Heinrich-Böll-Stiftung in Washington.

+++Green Radio: Umwelt und Nachhaltigkeit – eine Kooperation mit dem Umweltbundesamt. Jeden Donnerstag bei detektor.fm+++

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