Green Radio | Was deutsche Schüler über Energie wissen – und was nicht

13.06.2013

Ein bewusster Umgang mit natürlichen Ressourcen wird in Beruf und Alltag immer wichtiger. Deshalb sollte Energiebildung schon in der Schule vorkommen. Doch daran hapert es oft, wie eine aktuelle Studie Kieler Bildungsforscher zeigt.

In Zusammenarbeit mit dem UmweltbundesamtIn Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt 

Wie viel Watt hat eigentlich ein normaler Toaster? Was ist der Unterschied zwischen Energie und Leistung? Und wieviel Energie brauchen Sie im Jahr, um Ihre Wohnung zu heizen?

Wenn Sie bei derartigen Fragen nicht richtig sattelfest sind, dann sind Sie nicht alleine. Eigentlich müsste solches Energie-Wissen schon in der Schule vermittelt werden. Denn die nachwachsenden Generationen werden sparsamer mit Energie umgehen müssen als wir das bisher gewohnt sind.

Energie – ein komplexes Thema

Direktor am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und MathematikManfred EulerDirektor am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik 

Zur Energiebildung zählt längst nicht nur physikalisches Wissen. Wer die Energiekreisläufe verstehen möchte, sollte sich zum Beispiel auch in Erdkunde, Politik und Wirtschaft etwas auskennen. Fächerübergreifendes Lernen wäre also angesagt – doch leisten die deutschen Schulen das?

Energiebildung kommt an vielen Schulen zu kurz

Wie gut kennen die Schüler sich mit dem Thema Energie aus? Welche Unterschiede gibt es zwischen den einzelnen Bundesländern? Und wie ließen sich die Lehrpläne verbessern? Das hat eine aktuelle Studie des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (kurz IPN) im Auftrag der RWE-Stiftung untersucht.

Unter dem Titel „Energiebildung in Deutschland“ haben die Wissenschaftler Schüler und Lehrer befragt. Über die Ergebnisse der Studie haben wir mit  Manfred Euler gesprochen, er ist Direktor am Kieler IPN und hat die Studie geleitet.

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