Günstige Mieten: Bündnis für bezahlbares Wohnen

Wohnungen sollen bezahlbar bleiben

10.07.2014

Die Preise für Mietwohnungen aber auch für Eigentumswohnungen steigen in Deutschland seit Jahren. Die Zahl der Sozialwohnungen ist in wenigen Jahren dramatisch gesunken. In einigen großen Städten sind Wohnungen fast schon unbezahlbar. Gerade für Menschen aus sozial schwächeren Schichten ist das ein Problem. Das nun gegründete "Bündnis für bezahlbares Wohnen" soll dieses Problem lösen.

Auf dem Wohnungsmarkt in Deutschland sieht es düster aus. In vielen Städten sind die Mietpreise fast unbezahlbar. Foto: flickr.com | mripp | CC BY 2.0

Das Bündnis für bezahlbares Wohnen ist eine Vereinigung von Vertretern aus der Wohnungs-, Bau- und Immobilienwirtschaft, dem Mieterbund und Politikern. Sie wollen neue Wohnungen bauen und damit den steigenden Mietpreisen und dem Wohnungsmangel entgegenwirken.

Anreize für Wohnungsbau

Ein zentrales Problem ist dabei die Zahl der Sozialwohnungen. Denn zwischen dem Jahr 2002 und 2012 ist die Zahl der Sozialwohnungen in Deutschland um fast 40 Prozent gesunken. Dabei werden vor allem diese Wohnungen benötigt.

Doch die seit 2010 boomende Immobilienbranche hat bisher wenig Interesse und laut eigener Aussage wenig Anreize bezahlbare Wohnungen zu bauen. Luxusappartments können sich allerdings nur wenige leisten. Wie man das wieder ändern kann, soll im „Bündnis für bezahlbares Wohnen“ diskutiert werden.

Bezahlbarer Wohnraum

Vor welchen Herausforderungen das Bündnis steht und wie Wohnen in Zukunft bezahlbar bleiben kann, haben wir mit Ulrich Ropertz besprochen. Er arbeitet für den Deutschen Mieterbund.

Ulrich Ropertz_MieterbundEs geht darum bezahlbares Wohnen zu schaffen und zu sichern.Ulrich Ropertzarbeitet für den Deutschen Mieterbund.