Hinter den Kulissen der Europawahl

Eindrücke eines Wahlhelfers

26.05.2014

Ein normaler Wahlsonntag ist eigentlich relativ einfach: Ab ins Wahllokal, Kreuzchen machen, und fertig. Ohne Wahlhelfer aber liefe da gar nichts. Wie man einer wird, was man tun muss und wie sich das anfühlt - Eindrücke eines Selbstversuchs.

Bei Wahlen wird eine riesige Maschinerie in Gang gesetzt.Und wie immer bei großen Maschinen, bestehen die am Ende auch nur aus vielen kleinen Teilen. Und so werklen hintern den Prognosen, Parteien und Hochrechnungen unzähliche Freiwillige, damit die Wahl gelingen kann. Während die Wähler schon wieder die Sonntagssonne genossen, notierten, protokollierten und zählten sie Stimmen aus.

Ein Tag im Wahllokal

Sortierung der Stimmzettel"Wenn die Haufen liegen, geht es ans Zählen. Dann beten alle, dass beim Zählen zweimal die gleiche Zahl herauskommt."HäufchenbildungVor dem Zählen wird sortiert 

Wie ist das eigentlich, die Arbeit in einem Wahlvorstand? Bekommt man da viel Geld? Wird man im Vorfeld überprüft? Kann man den Leuten irgendwie ansehen, was sie wählen? Und wie funktioniert dieses Auszählen eigentlich?

Marcus Engert wollte das auch mal wissen – und hat sich in einen Wahlvorstand berufen lassen. Was man als Wahlhelfer alles erleben kann, zwischen 7:30 Uhr Morgens und dem spannenden Moment am Abend, wenn die Wahlurne geleert wird, erzählt Marcus Engert im Interview.