Jemen: Offener Brief an die Weltgemeinschaft – Jugendliche flehen um Hilfe

24.10.2011

Im Jemen fordern die Kämpfe zwischen Anhängern und Gegnern von Präsident Salih immer mehr Opfer. Mit einem offenen Brief bitten Jugendliche nun um Hilfe. Die Autorin exklusiv im detektor.fm-Interview.

Hält mit harter Hand an der Macht fest: Ali Abdullah Salih. Foto: © Mey Dudin/dapd

Der Jemen versinkt im Chaos. Auch neun Monate nach Beginn der Massenproteste gegen Jemens Präsident Salih eskaliert die Gewalt im Land täglich. Immer wieder erschüttern schwere Explosionen die Hauptstadt Sanaa. Und auch das alltägliche Leben wird durch die Repressionen der Regierung auf eine harte Probe gestellt: die Preise für Grundnahrungsmittel haben sich zum Teil verdreifacht, Trinkwasser ist für die meisten Jemeniten kaum noch erschwinglich, Schulen bleiben geschlossen, es fehlt an medizinischer Versorgung und Elektrizität.

Die jemenitische Jugend greift nun nach einem letzten Grashalm – in einem offenen Brief fordern sie die Internationale Gemeinschaft zur Hilfe auf (der Brief im Original ist am Ende des Artikels unter „Downloads“ hinterlegt).

Eine Autorin dieses Hilferufs, Afrah Abdulaziz, spricht exklusiv bei detektor.fm über die Zustände im Jemen, die Stimmung in der Bevölkerung und die Hoffnung der Jugendlichen.

 


The original answers of Afrah Abdulaziz, author of the open letter to the International Community, in English:

The governmental repressions are more than dramatic. What gets to the people the most right now?

Two days ago the UN Security Council requested President Salih to regularly hand over power. Do you think this resolution can be successful?


In your open letter, you ask for support by the Intenational Community. Which concrete form of support is it you wish for?