Karte der Woche | Die USA und der Demokratie-Index

Demokratie ohne USA?

19.12.2016

Jedes Jahr veröffentlicht das renommierte Magazin The Economist seinen Demokratie-Index. Anhand von fünf Kategorien wird dort errechnet, wie es um die Demokratie in den Ländern der Erde steht. Die USA schrammen dieses Jahr nur haarscharf daran vorbei, zu einer "unvollständigen Demokratie" erklärt zu werden. Ein langanhaltender Trend, den uns das Katapult-Magazin erklärt.

Die USA gilt als Hüterin der Demokratie. Oder galt? In weltweiten Umfragen wird deutlich, dass immer weniger Menschen die USA mit Freiheit verbinden.

Und nicht nur das: Der Democracy-Index des renommierten britischen Magazins The Economist rechnet die Vereinigten Staaten von Amerika gerade noch so zu den vollständigen Demokratien: mit 8,05 Punkten. Wer weniger als acht Punkte erreicht, gilt als unvollständige Demokratie.

Die USA als „unvollständige Demokratie“?

Als Faktoren zur Berechnung des Demokratie-Indexes werden hierbei herangezogen:

  • Wahlprozess und Pluralismus
  • Bürgerrechte
  • Funktionsweise der Regierung
  • politische Teilhabe
  • politische Kultur

Wie der Index errechnet wird, warum die USA hier seit Jahren immer schlechter abschneidet und ob das alles vielleicht auch einfach nur mit einer wachsenden Amerika-Skepsis erklärt werden kann, darüber hat detektor.fm-Moderatorin Doris Hellpoldt mit Tim Ehlers gesprochen. Er ist Redakteur bei Katapult – dem Magazin für Sozialwissenschaft und Kartografik.


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