Manipulationsvorwürfe und “Sandy” überschatten Wahl zum mächtigsten Mann der Welt

05.11.2012

Morgen wählen die USA einen neuen Präsidenten. Im Vorfeld der Wahl sind nun kritische Stimmen zu den elektronischen Wahlcomputern laut geworden - und auch Hurrikan "Sandy" Probleme hervorgerufen.

US-Präsident Barack Obama stellt sich am 06. November zur Wiederwahl. / © Foto: Haraz N. Ghanbari/AP (dapd)

Seit Wochen werden die Nachrichten von einem Thema dominiert: die Wahl des Präsidenten in den USA. Amtsinhaber Barack Obama muss sich am 06. November seinem republikanischen Herausforderer Mitt Romney stellen, wenn mehr als 200 Millionen Amerikaner zum Urnengang aufgerufen sind. Doch es scheint, als ob die Vorbereitungen der Wahlen in diesem Jahr unter keinem guten Stern stehen.

 

ist Professorin für nordamerikanische Auslandspolitik am John F. Kennedy Institut der FU BerlinLora Anne Viola ist Professorin für nordamerikanische Auslandspolitik am John F. Kennedy Institut der FU Berlin 

  Wie auch schon bei den vorangegangen Wahlen gibt es kritische Meinungen, die die Sicherheit der Stimmabgabe über elektronische Wahlcomputer in Frage stellen.

 

Und auch Hurrikan Sandy brachte die Wahlvorbereitungen ordentlich durcheinander, als sie Wahllokale verwüstete und die Strom- und Kommunikationsstruktur in den betroffenen Gebieten lahmlegte.

 

Welchen Einfluss diese Faktoren auf die Wahl am 06. November haben können, darüber haben wir mit Lora Anne Viola vom John F. Kennedy Institut der FU Berlin gesprochen.