Mehr Bürgerbeteiligung im Internet – aber wie?

01.02.2011

Bürgerbeteiligung in Zeiten des Web 2.0 – wie könnte sie aussehen? Darüber berät seit Monaten eine Enquete-Komission des Bundestages. Doch nun gab es einen Rückschlag für das Projekt.

Die Macher der Seite “echo.to” wollen ihren Beitrag zu mehr Bürgerbeteiligung leisten.

ist einer der Macher der Seite «echo.to»Sören Rogollist einer der Macher der Seite «echo.to» 

Die Beteiligung der Bevölkerung steht laut der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ ganz oben auf der Agenda. Mit dem Online-System „Adhocracy“ sollte die Öffentlichkeit in die Arbeit der Kommission eingebunden werden.

Seit letzter Woche ist nun Schluss mit den guten Absichten – der Unterausschuss des Ältestenrates kippte den Vorstoß der Kommission. Wie geht es nun weiter mit der elektronischen Beteiligung der Bürger an politischen Prozessen? Hat die „Online-Beteiligung“ auf Bundesebene noch eine Chance? Sören Rogoll ist einer der Köpfe hinter der Seite echo.to. Die Seite will für mehr Bürgerbeteiligung in Politik und Gesellschaft sorgen – er und seine Kollegen schrieben folglich auch einen offenen Brief an die Enquete-Kommission. Das Interview mit Sören Rogoll hören Sie hier.