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Nach außen hin makellos. Doch wie geht es den Menschen in Nordkorea wirklich? Foto: North Korea — Pyongyang, Arirang (Mass Games) CC BY-SA 2.0 | (stephan) / flickr.com wie geht es den Menschen in Nordkorea wirklich? Foto: CC BY-SA 2.0 | (stephan) / flickr.com

Lage der Menschenrechte in Nordkorea

Alles nur schöner Schein?

Die Spannungen zwischen den USA und Nordkorea verschärfen sich immer weiter. Nordkoreas Raketentests machen Schlagzeilen. Was nur sehr selten thematisiert wird, ist die Situation der Menschen unter dem Regime von Diktator Kim Jong-un.

Unterdrückung der Menschen in Nordkorea

In Nordkorea leben fast 25 Millionen Menschen. Aber über ihr Leben ist wenig bekannt. Nur spärliche dringen Informationen nach draußen. Immer wieder hört man von der schlechten Versorgungslage und Staatsfeinden, die einfach verschwinden. Dazu kommen Berichte und Skizzen über die Arbeitslager.

Menschen müssen in Zwangsarbeit wirklich vierzehn Stunden täglich harte körperliche Arbeit machen. Dafür werden sie in keiner Weise bezahlt. – Nicolai Sprekels, Vorsitzender des Saram e.V.

Aber die Flucht aus der Unterdrückung ist sehr schwierig. Die meisten Fluchtversuche erfolgen über China. Dort ist ihnen kein Asyl sicher. Werden Flüchtlinge aufgegriffen, drohen harte Strafen.

Auf dem Weg der Besserung?

Vor drei Jahren untersuchte die UN die Menschenrechtslage in Nordkorea. Ihr Bericht, der mehr als 400 Seiten umfasst, brachte jedoch keine wesentliche Verbesserung, sagt Nicolai Sprekels.

Es ist jetzt nicht so, dass man davon ausgehen könnte, dass Nordkorea sich in Richtung eines menschenrechts-respektierenden Staates entwickeln wird. Das ist ideologisch dort eigentlich gar nicht umsetzbar. – Nicolai Sprekels

Mehr Aufmerksamkeit für Menschenrechte

Mehrere Organisationen beschäftigen sich mit der Menschenrechtslage in Nordkorea. Eines ihrer Ziele ist, mehr Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken. Daher organisierten sie die internationale Konferenz: „Menschenrechte in Nordkorea“. Zu den Gästen gehörten auch vier Flüchtlinge aus Nordkorea, die unter anderem über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem nordkoreanischen Regime berichteten.

Vier Sprecher aus Korea, die an der Konferenz "Menschenrechte in Nordkorea" teilnahmen. - Von links nach rechts: Ahn Myeung Chul, Park Geum Ok, Kwon Eunkyoung, Cho Chunghui

Von links nach rechts: Ahn Myeung Chul, Park Geum Ok, Kwon Eunkyoung, Cho Chunghui
Vier Sprecher aus Korea, die an der Konferenz „Menschenrechte in Nordkorea“ teilnahmen.

Im Gespräch mit detektor.fm-Moderatorin Sara Steinert sprach Nicolai Sprekels über die Menschenrechtslage in Nordkorea. Er ist Aktivist und Vorsitzender des Saram e.V., der sich für die Menschenrechte in Nordkorea einsetzt.

Durch internationale Aufmerksamkeit, die langsam wächst, ist es so, dass das Regime versucht, sein Image zu verbessern.Nicolai Sprekels
Menschenrechte in Nordkorea – Interview mit Nicolai Sprekels 12:01

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