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(FILES) In this file photo taken on April 23, 2021 US President Joe Biden delivers remarks and participates in the virtual Leaders Summit on Climate Session 5: The Economic Opportunities of Climate Action from the White House in Washington, DC. – President Joe Biden has hit some big targets in 100 days, starting with an epic effort to pull the United States from its Covid-19 nightmare, but headaches lie ahead. (Photo by JIM WATSON / AFP)
Bild: JIM WATSON | AFP

Mission Energiewende | Joe Bidens Klimagipfel

„Endlich ein Hoffnungsschimmer!“

Pünktlich zum Earth Day hat US-Präsident Joe Biden zum virtuellen Klimagipfel geladen. Sind die internationalen Versprechen der große Wurf?

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Ein virtueller Klimagipfel am Tag der Erde. Ohne Flugmeilen, dafür mit einem großen Versprechen: Die USA wollen ihre klimaschädlichen Emissionen in den kommenden neun Jahren um die Hälfte senken. US-Präsident Joe Biden hatte insgesamt 40 Staats- und Regierungschefs geladen und sprach zum Auftakt der Konferenz vom „Anfang einer nachhaltigen Zukunft“.

Für Claudia Kemfert, Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin, ist es ein Moment der Zuversicht: „Wir haben zum ersten Mal die Chance auf einen echten Wandel und das Erreichen der Ziele des Pariser Klimaabkommens.“

Es ist nach langer Zeit ein Hoffnungsschimmer in Richtung internationaler Klimaschutz, den wir jahrzehntelang ersehnt haben – insofern lieber spät als nie.

Claudia Kemfert, Energieökonomin, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

Claudia Kemfert, Energieökonomin, Deutsches Institut für WirtschaftsforschungFoto: Oliver Betke, Berlin

Aussicht auf Millionen gut bezahlter Jobs

Joe Biden habe eine neue Zeitdimension angetreten und mache Ernst mit dem Klimaschutz. „Er hat ein umfassendes Programm angekündigt. […] Er will den Ausbau der erneuerbaren Energien massiv beschleunigen und steckt auch Geld in Infrastrukturprojekte – also genau richtig, was er macht. Und ich finde es auch klug, dass er über Arbeitsplatzeffekte, über Jobplätze argumentiert, weil die Menschen dort müssen ja überzeugt werden, das Richtige zu tun.“

Ist der Vorstoß der USA nun wirklich der große Wurf in Sachen Klimaschutz, den Wissenschaftlerinnen, Aktivisten und die „Fridays for Future“-Bewegung seit Jahren fordern? Oder gibt es auch Anlass zum Zweifeln? Darüber hat detektor.fm-Redaktionsleiterin Ina Lebedjew mit Claudia Kemfert gesprochen. Sie ist eine weltweit anerkannte Expertin auf ihrem Gebiet und berät etwa die Bundesregierung, die EU und die Vereinten Nationen.

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