Bundeswehr: Reform mit Sparzwang – 31 Standorte werden überflüssig

26.10.2011

Verteidigungsminister de Maiziere sorgte für Klarheit: nach der Wehrpflichtreform entfallen rund 140 Standorte. Am stärksten betroffen ist Schleswig-Holstein. Hat das einen speziellen Grund?

De Maizière schließt 31 Standorte der Bundeswehr: Es wird an Kasernen und Personal gespart. Betroffen ist vor allem Schleswig-Holstein. An allen übriggebliebenen Standorten werden Kürzungen vorgenommen. © Gerd Altmann/ pixelio.de

vom Wehrbereichskommando Nord der Bundeswehr.Oberstleutnant Ulrich Burchardivom Wehrbereichskommando Nord der Bundeswehr. 

Nach Abschaffung der Wehrpflicht gibt es nun 65.000 weniger Soldaten und 20.000 weniger Zivildienstleistende. Viele Standorte der Bundeswehr werden damit überflüssig.
Heute wurde vom Verteidigungsminister Thomas De Maizière (CDU) nun beschlossen welche Standorte ausfallen: Künftig soll es nur noch 264 statt wie bisher knapp 400 geben.

31 Standorte der Bundeswehr sollen komplett geschlossen werden, die anderen werden ausgedünnt, so dass seine Besetzung unter 15 Stellen sinkt und nicht mehr als ein regulärer Standort gilt. 
Besonders betroffen von den Schließungen der Standorte der Bundeswehr ist Schleswig- Holstein.

Was heißt das für die Bundeswehr und speziell für die am meisten betroffene Region? Das fragen wir Ulrich Burchardi, den Leiter der Informationsarbeit des Wehrbereichskommandos Nord der Bundeswehr in Kiel.

Oberstleutnant Burchardi über Schliessungen der Bundeswehrstandorte