“Nordkorea ist eine Pufferzone für China” – warum der Korea-Konflikt nicht eskalieren darf

26.05.2010

Nach der Zerstörung eines südkoreanischen Bootes durch Nordkorea spitzt sich die Situation zu: das Säbelrasseln aus der Region wird lauter. Eine Expertenanalyse zur Konfliktlage und zum Zustand des nordkoreanischen Staates.

Die koreanische Halbinsel bei Nacht: Südkorea ist erleuchtet, Nordkorea dunkel. / Quelle: wikipedia.de (CC/public domain)



ist Vorstand des Koreaverbandes und forscht am Institut für Koreastudien der FU Berlin.Eric Ballbachist Vorstand des Koreaverbandes und forscht am Institut für Koreastudien der FU Berlin. 

Es ist wie ein Schwellbrand, der sehr lange sehr ruhig war, und nun aufflammt: Der Konflikt auf der koreanischen Halbinsel spitzt sich zu. Nachdem ein südkoreanisches Kriegsschiffallem Anschein nach vom kommunistischen Nordkorea versenkt worden war, hört man aus der Region immer lauteres Säbelrasseln. Doch die Situation ist verzwickt. Wie der Konflikt zu bewerten ist und ob er sich weiter anheizen wird, das fragen wir mit Eric Ballbach. Er ist Vorstand des Koreaverbandes und arbeitet am Institut für Koreastudien der FU Berlin. Mit ihm sprechen wir über den schwelenden Konflikt, die Lage der beiden koreanischen Staaten, die Rolle der Supermächte USA und China und das innere Machtgefüge in Nordkorea.