Barack Obama zeichnet Merkel aus

Verpflichtet sich die Kanzlerin zu engerer Zusammenarbeit?

08.06.2011

Angela Merkel bekommt eine hohe Ehrung von Barack Obama. Sie soll Deutschland anspornen. Eine Experteneinschätzung.

Tuschelt offenbar gern: US-Präsident Barack Obama, hier mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Foto: © Guido Bergmann / dapd

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel ist das heute der Tag der Rückreise. Sie kehrt zurück in den Berliner Alltag von einem besonderen Amerika-Besuch. Dabei gab es als Höhepunkt einen emotionalen Moment. US-Präsident Barack Obama ehrte Merkel als „Symbol des Triumphs der Freiheit“. Und dafür bekam sie die höchste zivile Auszeichnung der USA, die Freiheitsmedaille. Vor Merkel hatte nur ein Deutscher diese Medaille bekommen: Helmut Kohl.

Kaum ist das Zeremoniell vorbei, überschlagen sich viele Medien mit Berichten über das deutsch-amerikanische Verhältnis. Und nicht selten ist davon die Rede, dass mit dieser Auszeichnung die jüngsten Meinungsverschiedenheiten, zum Beispiel in Sachen Libyen, übertüncht werden sollen.

Jemand, der da ganz anderer Meinung ist, ist der Journalist und Amerika-Experte Friederich Mielke. Er rückt den Eindruck im detektor.fm-Interview zurecht:

Journalist und Fachmann für USA-Fragen.Friederich MielkeJournalist und Fachmann für USA-Fragen.