Occupy-Bewegung in Berlin feiert “Karneval der Empörten”

11.11.2011

Karnevalsbeginn nicht nur für Narren, sondern auch für Occupy-Aktivisten in Berlin: Beim "Karneval der Empörten" protestierten sie für mehr Demokratie und gegen das Finanzsystem. Wie die Stimmung vor Ort war, berichtet detektor.fm Reporterin Fumiko Lipp.

Aus einem Sitzstreik einzelner Protestler auf dem Liberty-Park in unmittelbarer Nähe zur Wall Street ist die weltweite Occupy Bewegung entstanden. Foto: © David Shankbone/

Heute am 11.11.2011 – beginnt die „fünfte Jahreszeit“. Allerdings nicht nur für Karnevalfans in Köln oder Mainz, sondern auch in der Bundeshauptstadt.

 

Der „Karneval der Empörten“ hat, abgesehen von den Verkleidungen, mit Karneval gar nicht so viel zu tun. Es handelt sich dabei nämlich um eine Demonstration der Berliner Occupy-Bewegung. Unter dem Motto «Noch sind wir die Narren» zogen ab 11.11 Uhr rund 200 verkleidete Demonstranten von der Humboldt-Universität zum Roten Rathaus.

 

Auf die ernst gemeinten Forderungen nach mehr Demokratie und einer stärkeren Kontrolle der Finanzmärkte machte man dabei mit viel Humor aufmerksam. Mitten unten der „Empörten Karnevalisten“ war unsere Kollegin Fumiko Lipp. Wie die Stimmung vor Ort war, berichtet Sie im detektor.fm Interview.