Online-Petition gegen “Drosselkom”: 18-Jähriger übergibt Unterschriften an Telekom-Chef

02.05.2013

"Marktmacht nicht missbrauchen!" Mit diesem Slogan und unter dem Stichwort "Drosselkom" protestiert ein Abiturient online gegen die Telekom. Mit Erfolg – mehr als 150.000 Menschen haben bereits unterschrieben.

Telekom-Chef Rene Obermann (rechts) und sein Nachfolger Timotheus Höttges sehen sich einer Menge Protest ausgesetzt. Der Grund: ihre neuen DSL-Pläne. Foto: © Patrik Stollarz/AFP

Als im März die ersten Dokumente aufgetaucht sind, die eine gedrosselte Internetgeschwindigkeit bei der Telekom nahelegten, ist die Aufregung im Internet groß gewesen.

Doch das hat die Telekom offenbar nicht beeindruckt. Haben die Verantwortlichen doch vor gut einer Woche die Gerüchte bestätigt. Ab 2016 soll nun mit unbegrenztem Surfen Schluss sein. Und seitdem gibt es wieder viele und laute Proteste.

Abiturient trifft Deutschland-Chef

Malte Götz gehört zu den profiliertesten Kritikern. Der Abiturient hat im Internet eine Petition gegen die Pläne der Telekom gestartet. Bis heute haben diese mehr als 150.000 Menschen unterschrieben.

Auch die Telekom selbst ist darauf aufmerksam geworden. Niek Jan van Damme, der Telekom-Deutschlandchef der Telekom, hat heute die Unterschriften von Malte Götz persönlich entgegengenommen.

Wie das Treffen abgelaufen ist und was der Protest überhaupt bewirken kann, haben wir Malte Götz gefragt.