Protzbauten und Kirchenfeste auf Kosten des Steuerzahlers?

11.10.2013

Im Bistum Limburg werden Millionen verschwendet. Darüber regt sich ganz Deutschland auf. Doch jährlich bekommt die Kirche vom Staat Millionen zusätzlich zur Kirchensteuer. Woher kommt dieses Geld und was wird damit gemacht?

Nicht nur der Kölner Dom ragt nach oben, auch die Staatszahlungen an die Kirche steigen. Foto: ©  Pål Joakim Olsen/

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sieht die Zahlungen an die Kirche kritisch.Johann-Albrecht Hauptsieht die Zahlungen an die Kirche kritisch. 

Zusätzlich zur Kirchensteuer überweist der deutsche Staat jährlich Beträge in Millionenhöhe an die Kirche. Allein im Jahr 2013 bekommt die Kirche 481 Millionen Euro. Bezahlt wird diese Summe von allen Steuerzahlern.

Die Kirche darf frei über das Geld verfügen

Den Bistümern wird nicht vorgeschrieben, wofür das Geld verwendet werden muss. Klar ist jedoch, dass die deutschen Bischöfe durch diese Zahlung finanziert werden, teilweise mit fünfstelligen Gehältern. Die Ausmaße einer solchen Finanzspritze sieht man zur Zeit im Bistum Limburg.

Wieso die Kirche Geld vom Staat bekommt, weiß der Jurist Johann-Albrecht Haupt. Er ist Mitglied der kirchenkritischen „Humanistischen Union„.

Die Staatsleistungen sind der Höhe nach nicht an die Zahl der Kirchenmitglieder gebunden. – Johann-Albrecht Haupt