Giftgas – “Rote Linie” überschritten: USA will syrische Rebellen unterstützen

14.06.2013

Der Bürgerkrieg in Syrien weitet sich aus. Nach dem die US-Regierung "überzeugende Beweise" für den Einsatz von Chemiewaffen gefunden hat, wollen die USA nun die Rebellen unterstützen. Doch wen rüsten sie da eigentlich aus?

Die Stadt Harasta, östlich von der syrischen Hauptstadt Damaskus, steht symbolisch für den aktuellen Zustand Syriens. Foto: © HO/Shaam News Network/AFP

bereiste noch bis vor kurzem den Osten Syriens.Nils Metzgerbereiste noch bis vor kurzem den Osten Syriens. 

Vor 297 Tagen verkündete der Präsident der Vereinigten Staaten Barack Obama: Sobald Beweise für den Einsatz chemischer Waffen in Syrien vorliegen, müsse die USA handeln. Eine „rote Linie“ sei dann überschritten.

Nun verkündet die US-Regierung, dass sie diese Beweise hat – und diskutiert, ob, wie und wann sie in Syrien eingreifen werden.

„Militärische Hilfe“ versprochen

Obama hat bereits versprochen, die heterogene Gruppe der syrischen Rebellen zu unterstützen. Wörtlich sprach er von „militärischer Hilfe“ für den demokratischen Teil der Rebellen.

Kann das den Syrien-Konflikt verändern?  Nils Metzger vom Orientmagazin «zenith» war bis vor kurzem in Syrien, auch in Regionen abseits der Kameras. Mit ihm sprechen wir über dieses neue Kapitel im Syrien-Konflikt.

Es ist auf beiden Seiten leider ein sehr schmutziger Krieg geworden. – Nils Metzger, zenith