SPD-Troika kokettiert mit der Kanzlerfrage: “Ziemlich lustlos” findet Dieter Wonka

15.05.2012

Nach der NRW-Wahl gibt sich auch die Bundes-SPD selbstbewusst. Heute auf der Bundespressekonferenz in Berlin wollte die Troika aus Gabriel, Steinbrück und Steinmeier Geschlossenheit symbolisieren. Ein Fehlschuss?

Die drei Herren wollen eine geschlossene SPD darstellen - Gelingt Ihnen nicht, sagt Dieter Wonka./ Foto: © Axel Schmidt/dapd.

Haupstadt-Korrespondent der LVZ.Dieter WonkaHaupstadt-Korrespondent der LVZ.  

Nach Hannelore Krafts Triumph gewinnt die SPD an Fahrt. So präsentiert sie sich jedenfalls – überzeugt, selbstsicher, kritisch, mit einem geraden Blick Richtung Bundestagswahl im kommenden Jahr.

Heute ist die Troika aus Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück auf der Bundespressekonferenz in Berlin gemeinsam aufgetreten.

„So kommt man nicht an die Macht“

Wie geschlossen sie sich präsentiert hat und ob möglicherweise auch die Kanzlerfrage auf der Agenda stand, fragen wir Dieter Wonka, Berlin-Korrespondent der Leipziger Volkszeitung. Er war dabei und hat die Kanzlerkandidaten unter die Lupe genommen. Wir haben nach seinem Eindruck von der SPD-Troika gefragt.

Das kommt mir so ein bisschen wie bei den Bremer Stadtmusikanten vor. Die stellen sich gegenseitig auf die Schulter damit sie dann am Ende auf Augenhöhe mit Angela Merkel rauskommen. – Dieter Wonka