Stadtgespräch: Duisburg ein Vierteljahr nach der Loveparade

26.10.2010

Jeden Dienstag blickt detektor.fm in eine größere deutsche Stadt und fragt die Medienkollegen, was die Menschen vor Ort bewegt. Diesmal haben wir uns für Duisburg entschieden, und das aus gutem Grund.

Blick in den Tunnel, der auf das Loveparade-Gelände führte. Hier entstand die Massenpanik. / © Henning Kaiser (ddp)

Die Katastrophe bei der Loveparade, die verheerende Massenpanik, ist jetzt gut ein Vierteljahr her. Passiert war das ganze am Sonnabend, den 24. Juli. Damals kamen 21 Menschen ums Leben. Und danach begann die Suche nach Schuldigen. Über die Stadt wurde viel berichtet: Es gab einen Untersuchungsausschuss im Landtag, Diskussionen um die Rolle der Polizei und vor allem eine Debatte um den Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland, der einen Rücktritt nach wie vor partout ablehnt.

ist Redaktionsleiter der WAZ in Duisburg.Wolfgang Gerritsist Redaktionsleiter der WAZ in Duisburg. 

Inzwischen hört man aber nichts mehr. Und wir haben daher mit dem Redaktionsleiter der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) in Duisburg, Wolfgang Gerrits, gesprochen.

Hören Sie hier das Gespräch mit Wolfgang Gerrits.