Stadtgespräch: Köln kämpft gegen Jugendkriminalität

11.10.2011

Wie können kriminelle Kinder und Jugendliche noch die "Kurve kriegen"? Ein gleichnamiges Projekt, das am Montag in Nordrhein-Westfalen vorgestellt wurde, will Eingreifen bevor die Betroffenen zu Intesivtätern werden. Mit welchem Konzept?

Das Projekt “Kurve kriegen” will eingreifen, bevor es zu spät ist. Foto: © Volker Hartmann/ddp

Direktor Kriminalität im Polizeipräsidium Köln.Wolfgang WendelmannDirektor Kriminalität im Polizeipräsidium Köln. 

Jugendkriminalität ist nicht nur in der größten Stadt Nordrhein-Westfalens schon seit einiger Zeit ein Problem. In Köln will man nun versuchen, steigenden Kriminalitätsraten bei jungen Menschen vorzubeugen.

Gestern wurde das Projekt „Kurve kriegen“ auf einer Pressekonferenz in Köln vom Innenminister Nordrhein-Westfalens Ralf Jäger vorgestellt. „Kurve kriegen“ soll Kinder und Jugendliche davon abhalten in eine kriminelle Karriere einzusteigen. Die Idee: Intensiv- und Wiederholungstäter sollen sich gar nicht erst entwickeln. Dafür sollen Polizei, Kommunen und Sozialpädagogen zusammenarbeiten.

Wie das Projekt konkret funktioniert und arbeitet, erklärt Wolfgang Wendelmann vom Polizeipräsidium in Köln im Gespräch mit detektor.fm.

Das Stadtgespräch wird präsentiert von LUUPS- Liebe deine Stadt.

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