Stadtgespräch: Magdeburg und die Ulrichskirche

22.03.2011

In Magdeburg wurde am Sonntag doppelt gewählt: die Wähler entschieden über den Landtag und über die Zukunft der Ulrichskirche - mit überraschendem Ergebnis. Außerdem klären wir im Stadtgespräch, warum Magdeburg die Ottostadt ist.

Einer der Ottos, die Magdeburg zur Ottostadt machen. Hier vor der Universität. / Foto: Kai Wegner

Journalist und Magdeburger.Christoph DziedoJournalist und Magdeburger. 

Die Ulrichskirche wurde im zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, 1956 wurde sie dann auf SED-Geheiß gesprengt. Jetzt gab es Anstrengungen diese Kirche wieder aufzubauen – immerhin gehört sie zur Stadtgeschichte, so die Befürworter. Am Sonntag wurde allerdings per Bürgerentscheid gegen den Wiederaufbau entschieden – und das überraschend eindeutig.

Aber in Magdeburg denkt man nicht nur an alte Kirchen, sondern sorgt sich auch um das Stadtimage. Mit einer Werbekampagne will sich Magdeburg als die „Ottostadt“ etablieren, denn immerhin sind zwei historische Ottos eng mit der Stadt verbunden: Kaiser Otto der Große und Otto von Guericke, der Erfinder der Luftpumpe. Wie erfolgreich das ist und was sonst noch in Magdeburg los ist, verrät unser Kollege Christoph Dziedo, der auch Magdeburger ist, im Stadtgespräch.