Stadtgespräch | Skandal in Limburg – Was sagen die Anwohner?

15.10.2013

Alle Welt spricht über Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Doch niemand redet über die Anwohner, die sich seit geraumer Zeit mit den Folgen der Riesenbaustelle und dem medialen Wirbel rumschlagen müssen. Wie geht Limburg mit dem Skandal um?

Limburg an der Lahn - zwischen Idylle und Skandalhochburg. Foto: kursikowski

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Der Skandal um den Bischofsitz in Limburg zieht immer weitere Kreise. Der Bischof selbst wartet gerade in Rom auf eine Audienz beim Papst. Seine Abwesenheit in Limburg schützt ihn jedoch nicht vor weiterer Kritik – nun werden auch politische Stimmen laut, die seinen Rücktritt fordern.

Mittlerweile ist von 40 Millionen Euro die Rede. So viel sollen die Neubauten nun schon kosten. Die erneute Kostensteigerung hänge damit zusammen, dass beschädigte Häuser in der Nähe der Baustelle wieder hergerichtet werden müssen.

kennt die Sorgen der Limburger.Joachim Heidersdorfkennt die Sorgen der Limburger. 

25.000 Christen sind seit 2008 ausgetreten

Beschädigte Häuser scheinen aber nur die Spitze des Eisberges zu sein. Immer mehr Limburger treten aus der Kirche aus, zu groß ist die Empörung in der hessischen Stadt.

Was die Bewohner der Stadt am meisten stört und ob der Skandal auch etwas Positives hat, das fragen wir Joachim Heidersdorf. Er ist Redaktionsleiter der „Nassauischen Neuen Presse„.