Stadtgespräch | Nürnberg debattiert über Zukunft des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes

04.09.2013

Teile des ehemalige Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg drohen zu zerfallen. Die Stadt Nürnberg möchte das Gelände erhalten, steht allerdings vor finanziellen Problemen, da das Projekt geschätzte 70 Millionen Euro verschlingen könnte.

Auf dem Reichsparteitagsgelände fanden von 1935 - 38 die Reichsparteitage der NSDAP statt. Foto: © Tomasz Przechlewski / Flickr

arbeitet beim Presse- und Informationsamt der Stadt Nürnberg.Siegfried Zelnheferarbeitet beim Presse- und Informationsamt der Stadt Nürnberg. 

Die Stadt Nürnberg steht vor einer Mammutaufgabe: Der Erhaltung des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes. Teile des Areals drohen zu zerfallen, darunter das Zeppelinfeld, die Zepplinhaupttribühne und die Kongresshalle. Die Sanierungskosten werden momentan auf etwa 70 Millionen Euro geschätzt. Das Gelände soll als historischer Lernort erhalten bleiben.

Das Gelände einfach verfallen lassen, ist keine Option

Manche sehen kein Problem darin, das Areal einfach zerfallen zu lassen und so dem Zerfall des NS-Regimes symbolisch Genüge zu tun. Doch für Siegfried Zelnhefer von der Stadt Nürnberg ist das keine Option. Mit uns hat er über die Zukunft des Geländes gesprochen und darüber, wie das Projekt finanziert werden müsste.


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