Stadtgespräch: in Berlin ist der Betreiber des Admiralspalastes insolvent

31.08.2010

Wöchentlich wollen wir einen Blick in deutsche Städte werfen und schauen, was dort diskutiert wird. In Berlin ist das die Pleite des Admiralspalast-Betreibers. Der ist einer der größten Kulturanbieter der Stadt.

Szene aus einer der Satire-Produktionen im Admiralspalast - war das Publikum dafür noch nicht bereit? / © Steffi Loos (ddp)

Immer dienstags blicken wir quer durch Deutschland und schauen, was in den großen Städten so passiert. Wir haben hier schon über Stuttgart gesprochen und in der letzten Woche über München. Heute nun schauen wir nach Berlin. Genauer gesagt, zum Admiralspalast in der Nähe der Friedrichstraße.

ist Redakteur beim Berliner Stadtmagazin Zitty.Friedhelm Teickeist Redakteur beim Berliner Stadtmagazin Zitty. 

Der Admiralspalast hat schon so einige Turbulenzen mitmachen müssen: Zwei Weltkriege, Sozialismus, Kommunismus und die Wiedervereinigung. Nachdem das Haus 1997 geschlossen wurde, hat Falk Walter es dann 2006 wiederbelebt und prunkvoll sanieren lassen. Nun hat seine Produktionsfirma bekannt gegeben, dass sie Insolvenz anmelden musste. Warum unklar ist, wie das geschichtsträchtige Kulturhaus weiter machen wird, und warum die Pleite des Betreibers auch andere Kulturangebote in der Stadt gefährdet, darüber sprechen wir mit Friedhelm Teicke,  Redakteur des Berliner Stadtmagazins Zitty.