“Stuttgart 21” – Was die Gegner rasend macht

23.08.2010

Das Projekt "Stuttgart 21" spaltet derzeit gleichnamige Stadt in zwei Lager. Die Gegner formulieren die verschiedensten Vorwürf:e von Vetternwirtschaft bis hin zu frisierten Kostenrechnungen ...

Heute fand die 40. Montagsdemonstration gegen das Projekt “Stuttgart 21” statt. /  © Sascha Schuermann (ddp)

ist parteiloser Stadtrat in Stuttgart und Sprecher der Bürgerinitiative »Leben in Stuttgart - Kein Stuttgart 21«. / Quelle: www.s-oe-s.deGangolf Stockerist parteiloser Stadtrat in Stuttgart und Sprecher der Bürgerinitiative »Leben in Stuttgart - Kein Stuttgart 21«. / Quelle: www.s-oe-s.de 

Die Schwaben nehmen es ja sonst eher etwas gelassen. Doch seitdem die Baumaßnahmen für das Projekt „Stuttgart 21“ in der Landeshauptstadt Baden-Württembergs begonnen haben, gehen mittlerweile an jedem Montag 20.000 Leute auf die Straße, um gegen das Mammutprojekt zu demonstrieren. „Stuttgart 21“ beinhaltet neben dem unterirdischen Neubau des Stuttgarter Kopfbahnhofs noch zwei weitere Bahnhöfe und den Ausbau der ICE-Strecke von Stuttgart über Ulm nach München. Die Kosten hierfür werden auf rund 7 Milliarden Euro veranschlagt. Gegner des Mammutprojekts prangern vor allem die Unwirtschaftlichkeit des Projektes an und fürchten eine jahrelange Riesenbaustelle im Herzen Stuttgarts.

Gangolf Stocker ist Sprecher der Bürgerinitiative „Leben in Stuttgart – Kein Stuttgart 21“ und fungiert mittlerweile als Symbolfigur für den Protest. Seit den ersten Planungen von „Stuttgart 21“ vor über 15 Jahren macht er mobil gegen das Projekt und engagiert sich für den denkmalgeschützten Hauptbahnhof. Welche Argumente die Gegner des Neubaus haben, hören Sie hier im Interview: