Flüchtlingsdrama in Syrien – ein Augenzeugenbericht

01.08.2012

Was in Syrien passiert, ist täglich Teil unserer Nachrichten. Wir hören Lageberichte, politische Statements - doch was erleben Menschen, die dort sind? Und wie versucht man, den Menschen zu helfen? Wir fragen nach - bei einem Helfer vor Ort.

Ein Bagger errichtet an der jordanisch-syrischen Grenze einen Wall für eine sogenannte Wasserblase. / Foto: © THW

Eisatzleiter des THW in Jordanien. / © THWStephan MackEisatzleiter des THW in Jordanien. / © THW 

Die Lage in Syrien bleibt weiter extrem angespannt. Amnesty International erhob heute schwere Vorwürfe gegen die Armee von Präsident Bashar al-Assad: willkürlich sollen etliche Menschen – darunter auch Kinder – in der Wirtschaftsmetropole Aleppo gefoltert und getötet worden sein.

Während in Aleppo und den anderen Großstädten noch immer Tausende Bürger gefangen sind, flüchten immer mehr auf sicheren Boden – zum Beispiel nach Jordanien. Dort entsteht nahe der Stadt Zaatari aktuell ein Auffanglager für bis zu 140.000 Menschen.

Täglich erreichen mehr als 1.000 Menschen allein dieses Lager, welches vom UN-Flüchtlingshilfswerk gemeinsam mit dem THW errichtet wird.

Über die aktuelle Situation berichtet Stephan Mack. Er ist im Lager Zaatari Einsatzleiter des Technische Hilfswerks.