Der mächtigste Mann der Welt kann sich so langsam ein klein wenig entspannen. Für einen Mangel an Humor war Barack Obama ja noch nie bekannt. Aber seitdem er nicht mehr wiedergewählt werden kann – und damit auch weniger zu verlieren hat – häufen sich die Videos und Auftritte, in denen es der US-Präsident ganz schön krachen lässt.
Am Wochenende war es mal wieder soweit: Beim traditionsreichen „Correspondents‘ Dinner“ sparte Barack Obama so gar nicht mit Witzen. Natürlich ist das Ganze auf YouTube durch die Decke gegangen. Das offizielle Video hat schon weit über eine Million Aufrufe.
Correspondents‘ Dinner als Comedy-Show
Interessant ist das auch deshalb, weil Obama sich durch seinen Auftritt beim Correspondents‘ Dinner recht aktiv in den Wahlkampf einmischt – und Donald Trump durch den Kakao zieht. Hierzulande irgendwie undenkbar: Man stelle sich nur mal vor, Angela Merkel würde öffentlich Witze über aktive Politiker machen.
Bei den Amerikanern ist das anders – auch, weil dort der Regierungschef das Staatsoberhaupt ist. Wie weit darf sich ein amtierender Präsident eigentlich in die Wahl um seinen Nachfolger einmischen? Das hat detektor.fm-Moderatorin Anna Corves den Politikwissenschaftler und Theologen Alexander Görlach gefragt.
Die Rede in voller Länge bei youtube
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Welche Debatten bewegen die USA? Wer wirbelt den Wahlkampf auf? Und wo ticken „die Amis“ einfach anders als wir? Darüber sprechen wir jeden Montag – mit Alexander Görlach.