Ukraine: Wie die OSZE-Beobachter an der MH17-Absturzstelle arbeiten

"Alles bedarf der klaren Abstimmung mit den Rebellen"

25.07.2014

Die Augen der gesamten Welt schauen nun auf sie: die Beobachter der OSZE-Mission in der Ukraine. Sie dokumentieren, was in der Ukraine passiert - und auch, was an den Fundstellen des Fluges MH17 geschieht. Wir sprechen mit dem stellvertretenden Leiter der Mission.

Alex Hug an einer der Fundstellen der abgestürzten MH 17. / Foto: Evgeniy Maloletka | OSCE

Die Situation könnte unübersichtlicher kaum sein. Wir hier kennen die Region nicht. Wir verstehen die Sprache nicht. Wir können die einzelnen Gruppen, die Akteure kaum auseinanderhalten. Und wir erhalten täglich neue Nachrichten, die sich nicht selten auch widersprechen.

Die Rede ist von der Situation in der Ost-Ukraine – und rund um den Absturz der Passagiermaschine MH17. Wo Unsicherheit ist, da wachsen Gerüchte. Und auf diesem Boden wächst nicht selten auch neue Agression.

Damit das nicht passiert, damit in diese verfahrene Situation Klarheit kommt, hat die OSZE – die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa – eine Beobachtermission an die Absturzstelle entsandt.

Wie gut können die Beobachter vor Ort arbeiten? Was behindert sie aktuell am meisten? Und wie sieht die Zusammenarbeit mit den Rebellen eigentlich konkret aus? Fragen, die wir Alex Hug, dem stellvertretenden Leiter der OSZE-Mission, stellen konnten.

Alex Hug in der Ukraine an einer der Fundstellen der abgestürzten MH 17. / Foto: Evgeniy Maloletka | OSCE

Alex Hug in der Ukraine an einer der Fundstellen der abgestürzten MH 17. / Foto: Evgeniy Maloletka | OSCE