UNO-Report: Klimawandel verursacht extreme Wetterlagen

18.11.2011

Hitzewellen, Dürreperioden und steigender Meeresspiegel – Durch die weltweite Klimaerwärmung nehmen solch extreme Wetterlagen bis zum Jahr 2100 immer mehr zu, sagt ein neuer UNO-Report.

Dürreperioden werden zunehmen. Die mögliche Folge ist Wassermangel für alle. Foto: © johnnyb / pixelio.de.

Der UNO-Report zum Extremwetter des Weltklimarates (IPCC) wurde heute in Kampala/Uganda offiziell vorgestellt. Dreieinhalb Jahre haben insgesamt 117 Wissenschaftler weltweit an diesem Bericht gearbeitet. In neun Themenbereichen haben die Forscher mögliche Folgen der Klimaerwärmung bewertet und aufgelistet.

hat am UNO-Report zum Extremwetter mitgearbeitet.Jörn Birkmannhat am UNO-Report zum Extremwetter mitgearbeitet. 

Trotz teilweise alarmierender Ergebnisse ist der Weltklimarat bei den Prognosen zurückhaltend: Noch immer seien die Unsicherheiten im Klimasystem zu groß. Politik und Gesellschaft könnten das tatsächliche Ausmaß des Klimawandels noch beeinflussen. Dazu ist jedoch ein Umdenken im öffentlichen Bewußtsein nötig. Auch das will der UNO-Report aufzeigen.

Ist die Gefahr extremer Wetterlagen wirklich so groß und wie können wir damit umgehen? Wir haben bei Jörn Birkmann nachgefragt. Er forscht an der United Nations University und hat am UNO-Report zum Extremwetter mitgearbeitet.