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Jeden Dienstag sprechen wir über die Digitalthemen der Woche mit heise online. Grafik: detektor.fm | heise online
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Was wichtig wird | Microsoft fährt Windows 7 herunter

Das Ende von Windows 7 kommt

Microsoft hat angekündigt, den Support für Windows 7 einzustellen. Damit wird das Betriebssystem nach und nach verschwinden. Doch was bedeutet das konkret für Privatpersonen und Unternehmen?

Microsoft beendet nach 10 Jahren Windows 7

Am 22. Oktober 2009 hat Microsoft sein Betriebssystem Windows 7 veröffentlicht. Nun wird am 7. Januar 2020 der technische Support dafür eingestellt. Das heißt, es werden keine weiteren Updates mehr von Microsoft zur Verfügung gestellt. Und vermutlich werden dann auch wichtige Patchs für die Hardware in Kombination mit dem Betriebssystem rar.

Natürlich kann das Betriebssystem weiterhin genutzt werden. Doch dadurch können Sicherheitslücken entstehen. Denn ohne regelmäßige Sicherheitsupdates für Windows 7 ist das Betriebssystem anfälliger für Viren und andere Schadsoftware.

Es gab zum Beispiel das Problem mit dem WannaCry-Trojaner, der 2007 kursierte und damals besonders Windows XP Installationen befallen hat, die eben keine Updates gekriegt haben. Sowas kann mit Windows 7 auch passieren.

„In spätestens drei Jahren ist Schluss“

Für Unternehmen, die sich vorerst nicht von Windows 7 trennen, gibt es eine Lösung. Sie können einen Sicherheitssupport für die kommenden drei Jahre erwerben. Dieser ist jedoch aus Kostengründen nicht für Privatpersonen zu empfehlen, so Jürgen Kuri von heise online. Stattdessen können Privatpersonen aktuell auf das Betriebssystem Windows 10 updaten – sofern sie einen gültige Version von Windows 7 besitzen. Der Betriebssystemkonzern bietet diesen Service momentan noch kostenfrei an. Immerhin ist Windows 7 schätzungsweise noch auf jedem fünften Computer installiert.

Wo die Risiken bestehen, welche Alternativen es gibt und wie sich ein Update durchführen lässt, darüber spricht detektor.fm Moderator Christian Eichler mit Jürgen Kuri von heise online.

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Jürgen Kuri - ist stellvertretender Chefredakteur bei heise online

ist stellvertretender Chefredakteur bei heise online
Windows 10 ist kein schlechtes System, es macht vieles besser als Windows 7 – es ist vielleicht gewöhnungsbedürftig.Jürgen Kuri

 


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