Wechselt der Westen den Kurs gegenüber dem Iran?

28.11.2013

Die internationale Gemeinschaft geht auf den Iran zu, die deutsche Wirtschaft jubelt und setzt auf steigende Importe. Die NGO "Stop the Bomb" befürchtet jedoch, der Iran werde nun weiter an seinem Atomwaffenprojekt arbeiten.

Der neue iranische Präsident Hassan Rohani gilt als gemäßtiger Reformer, Kritiker zweifeln jedoch. Foto: AFP / Emmanuel Dunand

Bei den internationalen Gesprächen über das iranische Atomprogramm am Wochenende in Genf haben sich die Beteiligten geeinigt. Der Iran soll Teile seines Atomprogramms aufgeben und internationale Kontrollen ermöglichen. Im Gegenzug werden Wirtschaftssanktionen gelockert.

ist Sprecher von »Stop the Bomb«Michael Spaneyist Sprecher von »Stop the Bomb« 

Bisher ist vermutet worden, dass Teheran unter dem Deckmantel seines zivilen Atomprogramms heimlich an Nuklearwaffen arbeitet. Über das Ergebnis der 5+1-Gespräche und die aktuelle Situation im Iran haben wir mit Michael Spaney gesprochen. Er ist Sprecher von „Stop the Bomb“, einer Nichtregierungsorganisation, die sich wie der Name schon vermuten lässt, gegen das Atomwaffenprogramm im Iran engagiert und sich auch weiter für Sanktionen ausgepricht.