“Wir brauchen 6,5 Millionen pro Jahr” – der NADA-Kampf gegen Doping

18.03.2010

Erst seit sieben Jahren gibt es in Deutschland eine nationale Anti-Doping-Agentur, die NADA. Doch wer bezahlt dafür?

Blutproben bei den Olympischen Spielen in Vancouver. Foto: Robyn Beck/ ddp.

Vorstandsvorsitzender der NADA.Armin BaumertVorstandsvorsitzender der NADA. 

Die NADA sitzt in Bonn und sollte 2002 institutionell von den Sportverbänden getrennt werden. Seitdem kontrolliert die NADA vor allem im Training deutsche Athleten, unterstützt die Anti-Doping-Forschung und stimmt sich mit internationalen Organisationen wie der Welt-Anti-Dopingagentur (WADA) ab. Doch weil die Agentur zum einem großen Teil vom Bundesinnenministerium finanziert wird, bezahlen alle Steuerzahler den Kampf gegen Betrug im Hochleistungssport. Wie wird das gerechtfertigt?

Das fragen wir den Vorsitzenden der NADA, den Diplomsportlehrer Armin Baumert. Er war Sportkoordinator der deutschen Olympiamannschaft in Sydney und hat lange für den Deutschen Sportbund gearbeitet: