Wochenrückblick | da Vinci-Gemälde, lahmende Konjunktur, WHO-Studie

Was haben wir gelernt?

05.04.2019

Rätselraten um das teuerste Gemälde der Welt: Eine halbe Milliarde für einen da Vinci, und die Spur führt nach Saudi-Arabien. Außerdem: Die Wirtschaft wächst weniger und Frauen leben länger als Männer.

Wo ist das teuerste Gemälde der Welt?

Über 100 Jahre ist es her, da hat sich ein junger Italiener als Museums-Mitarbeiter des Louvre ausgegeben und das bekannteste Gemälde der Welt gestohlen. Zwei Jahre lang hielt Vincenzo Peruggia die „Mona Lisa“ versteckt, bis sie 1913 wieder auftauchte. Jetzt ist wieder ein Gemälde verschwunden. Und wieder ist es ein Leonardo da Vinci – und es ist das teuerste Gemälde der Welt. Ob es gestohlen wurde, ist derzeit noch reine Spekulation. Aber wo ist der „Salvator mundi“, der „Erlöser der Welt“?

Das ist natürlich eine These: Man weiß nicht, ob es gestohlen wurde. – Christian Fahrenbach, Journalist und Krautreporter

Weniger Wachstum als erwartet

Schlechte Nachrichten gibt es diese Woche auch von führenden Wirtschaftsinstituten. In einem gemeinsamen Projekt haben Forscher untersucht, ob und wie die Wirtschaft dieses Jahr wächst. Das Ergebnis: viel weniger als angenommen. Die Konjunktur sei „deutlich abgekühlt“. Infolgedessen drohen sogar politische Risiken.

Männer sterben früher als Frauen

Es ist ein globales Phänomen, kein rein deutsches: Frauen werden älter als Männer. Die Weltgesundheitsorganisation hat in einer Studie versucht, Gründe dafür zu finden. Demzufolge gibt es zwar auch genetische Ursachen. Der größte Faktor ist aber der ungesunde Lebensstil der männlichen Bevölkerung. Autounfälle, Alkoholismus, Tabakkonsum und ungesunde Ernährung.

Über die Themen der Woche spricht detektor.fm-Moderatorin Teresa Nehm mit Krautreporter Christian Fahrenbach. 

LandtagswahlWenn du als Mann nicht stark bist, was machst du? Du flüchtest dich in Betäubungsmittel.Christian Fahrenbachist Journalist und Krautreporter. 

Redaktion: Sebastian Blum