Wochenrückblick | Klimaneutralität, General Motors, G20

Was haben wir gelernt?

30.11.2018

Europa soll bis 2050 klimaneutral werden, Trump legt sich mit der Automobilbranche an und die erneute Eskalation vor der Krim bestimmt den G20 Gipfel.

Klimaneutrales Europa bis 2050

Wenn es nach der Europäischen Kommission geht, soll Europa bis 2050 die erste klimaneutrale Wirtschaft sein. Die genaue Umsetzung lässt die Kommission allerdings offen.

Das ist auch überschrieben mit Klimastrategie 2050 und Strategien sind ja nicht dafür da, dass alles schon im Detail klar ist. – Christian Fahrenbach von den Krautreportern

Um diese hochgesteckten Ziele zu verwirklichen, muss die EU auf die Unterstützung aller Mitgliedsstaaten vertrauen können. Erste Widerstände kündigen sich aber bereits aus den östlichen EU-Staaten an und auch Deutschland ziert sich, allzu optimistische Ziele zu unterschreiben.

Trump vs. General Motors

Der größte US-Automobilhersteller General Motors kündigt ein umfassendes Sparprogramm an. Sieben Fabriken sollen geschlossen werden, davon befinden sich allein vier in den USA und rund 15 000 Stellen sollen abgebaut werden. Damit reagiert das Unternehmen auf gestiegene Produktionskosten aufgrund erhöhter Einfuhrzölle und die sinkende Nachfrage für bestimmte Fahrzeugmodelle.

ist Journalist und  Krautreporter.Das findet Trump gar nicht gut, weil er sich auch immer hinstellt als große Dealmaker in der Industrie.Christian Fahrenbachist Krautreporter. 

Denn mit seiner protektionistischen Politik und den damit verbundenen Einfuhrzöllen auf Aluminium und Stahl erreicht er nun genau das Gegenteil: Statt die nationale Industrie zu stärken und neue Jobs zu schaffen, fallen tausende Stellen weg. Trump reagierte umgehend und drohte mit der Kürzung sämtlicher Subventionen.

Eskalation vor der Krim bestimmt den G20-Gipfel

Heute ist der G20-Gipfel in Buenos Aires gestartet. Eigentlich standen die Kashoggi-Affäre und der Handelsstreit zwischen den USA mit China und der EU im Fokus. Seit letztem Wochenende sind allerdings die Geschehnisse in der Meeresenge „Straße von Kertsch“, östlich der Krim, das dominierende Thema. Der Großteil der internationalen Gemeinschaft stellt sich hinter die Ukraine und sieht eine Verletzung ihrer Souveränität. Nun wird wieder beraten, ob und welche erneuten Sanktionen gegen Russland erhoben werden sollten.

Was diese Woche die Schlagzeilen bestimmt hat, darüber hat Krautreporter Christian Fahrenbach mit detektor.fm-Moderatorin Doris Hellpoldt gesprochen.


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Am 4. Dezember 2009 ist detektor.fm das erste Mal auf Sendung gegangen. In dieser Woche feiern wir neun Jahre detektor.fm! Mit euch. Und mit Kakkmaddafakka, mit DENA und den detektor.fm-DJs & Preller.

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