Wochenrückblick | Trudeau, Handelsbilanzdefizit der USA und Digitalsteuer

Was haben wir gelernt?

08.03.2019

Die Justiz-Affäre um den kanadischen Premierminister Justin Trudeau hat sich nicht gelegt. Die USA haben das größte Handelsbilanzdefizit seit 10 Jahren trotz Trumps Wahlkampfversprechen, dies zu ändern. Außerdem: Frankreich hat beschlossen, eine Digitalsteuer einzuführen.

Trudeau in der Krise

Seit Wochen schon ist der kanadische Premierminister in eine Justiz-Affäre verwickelt. Seit die ehemalige Justizministerin öffentlich ausgesagt hat, sieht es noch schlechter für den einstigen Politstar aus. Was bedeutet das für seine Wiederwahl und vor allem auch sein Saubermann-Image?

Handelsbilanzdefizit der USA

Präsident Donald Trump hat seinen Wählern und Wählerinnen versprochen, dass die USA unter seiner Leitung wieder einen Handelsüberschuss haben wird. Deswegen hat er zum Beispiel die Importzölle auf chinesische Waren erhöht. Seine Politik ist allerdings bisher erfolglos.

Es ist auch gar nicht so klar, ob Trump eigentlich versteht, was das bedeutet. – Christian Fahrenbach, Krautreporter

Jetzt ist das Handelsbilanzdefizit der USA auf 621 Milliarden Dollar gestiegen. Somit ist es das größte Defizit seit 10 Jahren.

Digitalsteuer in Frankreich

Google, Facebook, Amazon und Co. zahlen in Europa kaum Steuern, obwohl sie in Europa sehr viel Geld machen. Das wird oft kritisiert, und Frankreich hat nun als erstes europäisches Land beschlossen, eine Digitalsteuer einzuführen. Ob Frankreich dadurch auch die anderen europäischen Länder mit sich ziehen wird, ist noch offen.

Über die Affäre um Justin Trudeau, das Handelsbilanzdefizit der USA und die Digitalsteuer in Frankreich hat detektor.fm-Moderatorin Bernadette Huber mit dem Krautreporter Christian Fahrenbach gesprochen.

ist Journalist und  Krautreporter.Frankreich ist vorangeprescht, weil sie sagen: Uns dauert das alles zu lange. Unter dem Strich ist es aber auch vor allem eine Symbolpolitik. Christian Fahrenbachist Journalist und Krautreporter. 

Redaktion: Johannes Rau und Frida Neander Rømo