Zu Guttenbergs in Afghanistan: Mediale Inszenierung in Perfektion?

14.12.2010

Die Afghanistanreise von Karl-Theodor zu Guttenberg mit seiner Frau Stephanie und dem Fernsehmoderator Johannes B. Kerner steht massiv in der Kritik.

Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bei einer früheren Reise nach Afghanistan. Foto: Michael Kappeler (ddp).

Medienwissenschaftler an der Universität TrierHans-Jürgen BucherMedienwissenschaftler an der Universität Trier 

In Karohemd und Rollkragenpullover sieht man Stephanie zu Guttenberg heute auf Fotos vor einem Essenstablett sitzen. Im Hintergrund stehen Soldaten in der Kantinenschlange. Stephanie zu Guttenberg hat ihren Mann auf seiner Reise nach Afghanistan begleitet. Abgesehen davon hat der Fernsehmoderator Johannes B. Kerner eine Sendung mit zu Guttenberg in Afghanistan produziert.

Nun hagelt es Kritik von allen Seiten. Die Opposition wirft dem Minister Eigen-PR vor, auch der Koalitionspartner FDP spart nicht mit Kritik.

Ist diese Reise nun als großartige mediale Inszenierung zu verstehen?

Das fragen wir den Medienwissenschaftler Hans-Jürgen Bucher von der Universität Trier.

Hören Sie hier das Interview mit ihm: