Stadtgespräch | Hamburg: Zwangsräumung der Roten Flora?

05.11.2013

Die Rote Flora in Hamburg ist eines der ältesten besetzen Autonomen Zentren in Deutschland. Das ehemalige Theater im Schanzenviertel soll umgebaut werden - und dazu will der Eigentümer die Räumung durchsetzen. Das detektor.fm-Stadtgespräch erklärt die aktuelle Situation in der Hansestadt.

Steht die Rote Flora in Hamburg endgültig vor dem Aus? Foto: Retinafunk / flickr

ist Politikredakteur bei der taz.Marco Cariniist Politikredakteur bei der taz. 

Die Auseinandersetzungen rund um die Rote Flora in Hamburg ebben nicht ab. Der Eigentümer will aus dem Gelände ein Kulturzentrum mit Konzerthalle und Kita machen – doch gegen die Umnutzung gab und gibt es heftige Proteste.

Am ersten November-Wochenende eskalierte der Streit erneut. Die Band „Fettes Brot“ wollte ein Benefizkonzert in der Roten Flora spielen. Der Eigentümer erteilte ein Konzertverbot. Die Musiker spielten trotzdem – trotz angedrohten 5.000 Euro Nutzungsgebühr und Anzeige.

Wie ernst die neuen Pläne des Besitzers sind und wie wichtig die Flora für die Hamburger tatsächlich ist, darüber haben wir mit dem taz-Journalisten Marco Carini gesprochen.