28. Mai 2010

detektor.fm seit sechs Monaten erfolgreich auf Sendung

Am 4.6.2010 wird detektor.fm ein halbes Jahr alt. Das deutschlandweite Internetradio startete am 4. Dezember 2009 mit dem Ziel, eine Lücke in der deutschen Radiolandschaft zu füllen: Qualitätsjournalismus mit alternativer Popmusik und den Möglichkeiten des Web 2.0 zu verbinden. „Ein privat finanziertes Internetradio, das gute Musik, Unterhaltung und gut recherchierte Beiträge bietet, gibt es bisher noch nicht. Wir wollen Radio machen, das wir auch selbst hören möchten“, sagt Christian Bollert, redaktioneller Geschäftsführer und einer der Gründer von detektor.fm. Nach einem halben Jahr auf Sendung fällt die Bilanz positiv aus.

Steigende Hörerzahlen

Seit dem 4.12.2009 haben mehr als 113.000 Menschen detektor.fm gehört. Über 1000 Hörer  schalten den Sender mittlerweile täglich ein. Die meisten Hörer kommen aus Leipzig, Hamburg, Berlin, München und Dresden. Aber auch international wird zum Beispiel aus England, Frankreich und den USA auf den Wort- und Musikstream zugegriffen. Hans Bielefeld, kaufmännischer Geschäftsführer des Senders, blickt deshalb optimistisch in die Zukunft: „Das ist viel mehr, als wir erwartet haben. Wir hoffen nun, bis zum Ende des Jahres die 2000er-Marke pro Tag zu knacken.“

Zahlreiche Auszeichnungen und Kooperationen mit renommierten Medien

Auch Auszeichnungen und Medienpartnerschaften sprechen dafür, dass der Sender angenommen wird. Seit April 2010 vertont detektor.fm für die Süddeutsche Zeitung das Streiflicht. Die Kolumne ist das Aushängeschild der SZ und durchleuchtet täglich mit humorvollem Blick die kleinen und großen Ereignisse dieser Welt. Für die taz zeichnet detektor.fm den taz salon auf und bearbeitet die Podiumsdiskussionen  fürs Radio. Bisher sind unter anderem Diskussionen zu den Themen ‚Der Selbstbetrug der Mittelschicht‘ und ‚Polizei und Gewalt‘ zu hören. detektor.fm ist als Landessieger mit dem NEG Website Award Sachsen 2010 ausgezeichnet worden. Damit ist der Sender auch auf nationaler Ebene für den Website Award nominiert. Ausschlaggebend für die Auszeichnung waren laut Jury das kreative Design und die gelungene Zielgruppenansprache der Homepage. Zudem ist detektor.fm für den UGB Gründerpreis der Sparkasse Leipzig nominiert. Der Preis prämiert alljährlich regional herausragende Unternehmensgründungen.

Programmhöhepunkte

Bisherige thematische Schwerpunkte gab es unter anderem zur Zukunft der Medien im Internet und zur Wirtschaftskrise. Mit Ulrich Wickert sprach detektor.fm über Qualitätsjournalismus im Internet und Günther Beckstein war zum Verhältnis von Freiheit und Sicherheit im Interview. Kultautor Clemens Meyer stellte sein neues Buch „Gewalten. Ein Tagebuch.“ bei uns vor. Musikalisches Highlight war die Akustik-Session mit der Band Port O Brien. Sie spielten ein paar ihrer Songs exklusiv im Studio von detektor.fm ein.

Ein Blick in die Zukunft

In den nächsten Monaten möchte detektor.fm an die bisherigen Erfolge anknüpfen. Ein wichtiges Ziel ist der Ausbau des Programms am Wochenende mit verschiedenen Themensendungen. Geplant sind unter anderem eine Sendung über die schönen Dinge des Lebens mit dem Titel „Das süße Leben“ und eine Kinosendung. Außerdem wird man detektor.fm in Zukunft über viele verschiedene Kanäle im Netz hören können. Dies ist schon jetzt bei facebook möglich, geplant sind ein iPhone App sowie ein Player für das soziale Netzwerk meinVZ. Eine Erweiterung wird es auch beim Verkauf von Audioprodukten geben. Die BEBE Medien GmbH wird neben dem Betrieb des Internetradios verstärkt als Audioagentur für Kunden wie den Deutschlandfunk, SWR, SR, RBB, MDR Figaro, NDR, die Süddeutsche Zeitung und die taz arbeiten.

Mit freundlichen Grüßen,

Annemarie Horn.

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