99 Luftballons: Google erobert den Himmel und will weltweites Internet

17.06.2013

Google will mit Ballons die entlegensten Orte mit Internet versorgen. Am Wochenende hat der Internetkonzern die ersten Testläufe in Neuseeland gestartet. Es ist der erste Versuch dieser Art.

Tausende solcher Ballons will Google in die Stratosphäre schicken. Sie sollen schnelles und günstiges Internet in entlegene Gebiete bringen. Foto: © Google/AFP

ist stellvertrender Chefredakteur von Chip. Foto: © Nikolaus SchäfflerAndreas Hentschelist stellvertrender Chefredakteur von Chip. Foto: © Nikolaus Schäffler 

Der Münchner Stadtrat hat Anfang Juni beschlossen, dass es künftig an fünf zentralen Punkten in der Stadt frei zugängliches und kostenloses WLAN geben wird.

Durch Smartphones und Co. kann man mit mobilem Internet wie LTE und UMTS auch unterwegs problemlos im Web surfen. Trotzdem gibt es auch in Deutschland „Internetlöcher“, zum Beispiel in einigen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns und in Rheinland-Pfalz.

Internet weltweit immer noch knappes Gut

Weltweit haben jedoch etwa zwei Drittel der Bevölkerung gar keinen oder nur sehr teuren Zugang zum Internet.

Der Internet-Riese Google will das ändern. Mit Ballons in der Stratosphäre sollen auch entlegene Gebiete wie Inselgruppen oder Gebirgsregionen an das Internet angebunden werden.

Andreas Hentschel vom Computer-Magazin Chip erklärt, an was Google gerade tüftelt und ob das auch die deutschen Internetlöcher beseitigen könnte.

Google macht an der Stelle etwas, das kein anderer macht. Kein anderes großes Telekommunikationsunternehmen denkt meines Wissens darüber nach, Ballons in die Stratosphäre steigen zu lassen, um dann zum Beispiel den Himalaya oder den Stillen Ozean mit Internet zu versorgen. – Andreas Hentschel, Chip

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