Autonome Schifffahrt: Alle Mann von Bord?

22.04.2014

Der Mensch ist eine der größten Fehlerquellen auf See und Übermüdung der häufigste Grund für Schiffsunfälle. Das europäische Projekt MUNIN arbeitet derzeit an einem Konzept für unbemannten Schiffsverkehr. Es soll die Seefahrt sicherer machen.

Die Kommandobrücke wird unbemannten Schiffen nicht mehr besetzt sein. Bild: World24 / Wikimedia / Lizenz: CC-BY-SA-3.0-DE

„Munin“ ist ein Sinnbild der nordischen Mythologie. Jeden Morgen schickt Odin seine Raben in die Welt und „Munin“ kehrt stets mit wichtigen Informationen zurück. Nun steht MUNIN auch ein Forschungsprojekt der EU, dass sich auf das selbstständige Navigieren von Schiffen bezieht.

Potential und Risiken

„Maritime Unmanned Navigation through Intelligence in Networks“, bedeutet dabei so viel wie unbemannte Schifffahrt durch intelligente Computernetzwerke. Rund vier Millionen Euro wurden für das EU-Projekt zur Verfügung gestellt. Bis Ende 2015 soll dafür eine Machbarkeitsstudie vorliegen. Welches Potential hat die autonome Schifffahrt und was sind die Risiken? Das weiß Hans-Christoph Burmeister, Wirtschaftsingenieur am Fraunhofer-Zentrum für maritime Logistik und Koordinator des europäischen Forschungsprojektes MUNIN.

Es geht uns nicht darum, dass wir komplette Drohnenschiffe haben, die vollstänig autonom über die Weltmeere von Hafen zu Hafen schippern. – Hans-Christoph Burmeister

 

In der nordischen Mythologie heißt einer der beiden Raben Odins „Munin“. Jeden Morgen wird der Rabe losgeschickt, um in der Welt umherzufliegen. Mit den selbstständig gesammelten Informationen kehrt „Munin“ heim und überbringt diese seinem Herren. MUNIN, so heißt auch ein Forschungsprojekt der EU, das sich an der Selbstständigkeit des Raben ein Beispiel nehmen möchte. Aber nicht in Bezug auf das Fliegen, sondern auf das Navigieren von Schiffen. MUNIN steht dabei für Maritime Unmanned Navigation through Intelligence in Networks, also unbemannte Schifffahrt durch intelligente Computernetzwerke. Was ist das Potential der unbemannten Schifffahrt und welches sind die Risiken? Das weiß Hans-Christoph Burmeister, Wirtschaftsingenieur am Fraunhofer-Zentrum für maritime Logistik und Koordinator des europäischen Forschungsprojektes Munin.

In der nordischen Mythologie heißt einer der beiden Raben Odins „Munin“. Jeden Morgen wird der Rabe losgeschickt, um in der Welt umherzufliegen. Mit den selbstständig gesammelten Informationen kehrt „Munin“ heim und überbringt diese seinem Herren. MUNIN, so heißt auch ein Forschungsprojekt der EU, das sich an der Selbstständigkeit des Raben ein Beispiel nehmen möchte. Aber nicht in Bezug auf das Fliegen, sondern auf das Navigieren von Schiffen. MUNIN steht dabei für Maritime Unmanned Navigation through Intelligence in Networks, also unbemannte Schifffahrt durch intelligente Computernetzwerke. Was ist das Potential der unbemannten Schifffahrt und welches sind die Risiken? Das weiß Hans-Christoph Burmeister, Wirtschaftsingenieur am Fraunhofer-Zentrum für maritime Logistik und Koordinator des europäischen Forschungsprojektes Munin.