Als Privatmann auf den Mars? ESA-Analytiker zweifelt am Vorhaben Mars One

26.04.2013

Über 18 muss man sein, und 38 Dollar bezahlen - dann kann man sich für die geplante Mars-Kolonie samt Doku-Soap bewerben. Einen Rückflug gibt es nicht. Bei der ESA hat man deutliche Zweifel, ob das gelingen kann.

Der rote Planet - wirklich wohnlich ists auf dem Mars nicht. Foto: © NASA/Caltech

Sind Sie mindestens 18 Jahre alt, nicht chronisch krank, und wollten Sie immer schon mal ins Weltall fliegen? Dann sind Sie im Rennen für Mars One: für die erste Siedlung auf dem Mars.

Mars One ist ein Konzept einer niederländischen Non-Profit Organisation. Die will dafür sorgen, dass in den nächsten 10 Jahren auf dem Mars eine kleine Siedlung entsteht. Und im Jahr 2023 sollen dann die ersten Menschen da oben einziehen.

Big-Brother ohne Ausstiegschance?

Die Auswahl der Kandidaten, der Flug zum Mars und wie dort das Leben auf dem roten Planeten entsteht: alles soll rund um die Uhr live übertragen werden. Big Brother aus dem All, sozusagen.

Wenn Sie das reizt, müssen Sie aber einen Haken an der Sache bedenken: Wer erstmal oben auf dem Mars ist, bleibt auch da – es ist also ein One-Way-Ticket.

Kann das klappen? Über Sinn und Unsinn der Mars One Mission sprechen wir mit Michael Khan, er ist Missionsanalytiker der europäischen Raumfahrtbehörde.

Das ist einfach vermessen!