Android-Sicherheitsleck: Besser nicht ins offene W-Lan tappen

18.05.2011

Wer im Café sitzt oder am Flughafen wartet, der nutzt es gerne: das offene W-Lan-Netz. Besitzer eines Android-Smartphones sollten darauf zur Zeit besser verzichten - deutsche Forscher haben ein riesiges Sicherheitsloch entdeckt.

Smartphones mit veralteter Android-Software sind zur Zeit offen für Datendiebe. Foto: Nigel Treblin /dapd

Smartphones und Tablet-PCs können viel, machen Spaß und sind deshalb heiß begehrt. Ständig werden unterwegs Datenpakete versendet und empfangen – als Nutzer geht man erstmal davon aus, dass persönliche Daten wie Passwörter und Kontakte nur verschlüsselt verschickt werden.

ist Redakteurin bei >netzwelt.deLisa Bruneßist Redakteurin bei >netzwelt.de<. 

Doch beim Google-Betriebssystem Android klafft genau da eine riesige Sicherheitslücke: Forscher aus Ulm haben jetzt herausgefunden, dass beim Nutzen eines offenen W-Lans Kalendereinträge, Kontaktdaten und auch online gespeicherte Fotos unverschlüsselt synchronisiert werden.

Für mögliche Angreifer ist das die perfekte Gelegenheit die persönlichen Daten abzugreifen. Google ist diese Sicherheitslücke bekannt und verweist auf das neueste Update ihres Betriebssystems. Doch das ist noch längst nicht für jedes Handy verfügbar.

Warum das so ist und wie man sich als Android-Nutzer vor Datendiebstahl am besten schützen kann, hat uns Lisa Bruneß vom IT-Magazin netzwelt.de erzählt.